Das BEL - Gestern und Heute

2012
Vier engagierte Frauen treffen aufeinander und gründen ehrenamtlich ein Beratungszentrum, das in seiner Spezialisierung auf Ess-Störungen bisher einzigartig in Sachsen ist. Ihr Ziel ist es, die Versorgungslücke eines niedrigschwelligen Angebots für Betroffene in Leipzig zu schließen. Das BEL ist geboren. Die erste Selbsthilfegruppe des BEL trifft sich regelmäßig in den Praxisräumen von Conny Rabe.

2013 und 2014
In Anlehnung an die beiden großen Beratungszentren ANAD e.V. und Dick und Dünn e.V. wird ein erstes Konzept zum Aufbau des Beratungszentrums erarbeitet. Kontakte zu Krankenkassen und sozialen Einrichtungen werden geknüpft, ein Finanzierungsplan erstellt. Eine erste Präventionsveranstaltung findet in der Thomasschule statt.

Ende des Jahres 2014 gelingt der Anschluss als eigenständige Projektgruppe an den Förderverein sozialer Projekte e.V.

2015
Im Frühjahr kommt es zum ersten Treffen mit der Leiterin der Selbsthilfe Kontakt- und Informationsstelle des Leipziger Gesundheitsamtes (SKIS). Die ersten Räumlichkeiten im Kleeblatt (Außenstelle Ost des Gesundheitsamtes und des Amtes für Jugend, Familie und Bildung / ASD) werden gefunden. Nun können wir regelmäßige Beratungen durchführen und die Selbsthilfegruppe hat einen eigenen Raum.

Das BEL nimmt am bundesweiten Wettbewerb startsocial teil. Ein Projektplan wird erstellt.

Im September 2015 sind wir an der Filmvorführung („Seht mich verschwinden“) mit anschließender Podiumsdiskussion in der Nato beteiligt.

2016
Im Januar nehmen wir am Stipendiatentag von startsocial in Berlin teil.

In Zusammenarbeit mit Josse de Bryne und Ingolf Pohle entsteht unsere Website und geht im Februar online. Die ersten Flyer und Infomaterialien werden fertiggestellt. Auch auf Facebook ist das BEL nun zu finden.

Im März zeigen wir vor Schulklassen den Film „Stella“ in der Nato.

Im Mai nehmen wir das erste Mal am Leipziger Selbsthilfetag teil. Dort wird das BEL auch von der AOK wahrgenommen.

Im August erfolgen erste Gespräche mit der AOK Plus, der SZL Suchtzentrum gGmbH, und der (SKIS) über eine mögliche Kooperation.

Bis November 2016 erarbeiten wir das Konzept für den kurzfristigen Ausbau des Beratungszentrums als Zentrum der Selbsthilfe in Leipzig und den langfristigen Aufbau eines tragfähigen Netzwerkes für Menschen mit Ess-Störungen im mitteldeutschen Raum.

2017

Im März erfolgt die Zusage der Finanzierung durch die AOK Plus im Rahmen der Schwerpunktförderung der gesundheitsbezogenen Selbsthilfe des § 20h SGB V.

Mit Beginn der dreijährigen Förderung im April schließen wir uns dem Träger SZL Suchtzentrum gGmbH an.

Im Mai findet das BEL-Team neue Mitarbeiter zur Verstärkung. Wir gehen auf die Suche nach Räumlichkeiten und nehmen am 9. Leipziger Selbsthilfe- und Angehörigentag teil.

Im Juni beziehen wir neue Räume direkt am Adler und nehmen unsere Arbeit auf.

Unter Nutzung der bereits bestehenden Kontakte beginnen wir, Netzwerkstrukturen in Leipzig und Sachsen aufzubauen. Wir stellen das BEL unter anderem beim Workshop der Selbsthilfekontaktstellen in Sachsen und Thüringen, im Drogenbeirat, im Psychiatriebeirat, in verschiedenen Psychosozialen Arbeitsgemeinschaften, beim IFB, der Adipositas-Ambulanz und in der Ambulanten Suchtberatung vor.

Wir treffen uns außerdem mit dem StudierendenRat der Uni Leipzig.

Unter dem Aspekt „Männer und Ess-Störungen“ knüpfen wir Kontakte zur Stiftung Männergesundheit, zur LAG Jungen und Männerarbeit und zu Lemann e.V.

Im September erfolgt ein Coaching von Dick & Dünn e.V. Berlin, in dem wir für unsere Arbeit wichtige Impulse aufnehmen können. Regelmäßig gehen wir von nun an in Supervision und Klausur.

Die Beratungszahlen steigen kontinuierlich und wir beschließen strukturelle Änderungen in Bezug auf unsere Selbsthilfegruppe. Aus der bis dahin offenen Gruppe entstehen zwei feste, verbindliche Gruppen, die sich regelmäßig zweiwöchentlich treffen. Im Gegenzug dazu planen wir ein offenes Angebot, das alle Betroffenen ohne Anmeldung nutzen können.

Wir nehmen am Tag der Gemeindepsychiatrie, am Familien-Gesundheitstag Grünau bewegt sich und am Fachtag Zukunft der Selbsthilfe in Sachsen teil.

Im November eröffnen wir offiziell unsere Räume mit Fachpublikum, Unterstützern und Förderern.

Im Dezember finden erstmals die Offenen Gesprächsrunden für Betroffene statt.

2018
Unsere dritte Selbsthilfegruppe für Betroffene gründet sich im Januar. Ebenso wird die Offene Gesprächsrunde für Angehörige ins Leben gerufen.

Die Teilnehmer unserer Selbsthilfegruppen könnnen ab Januar an unserem Selbsterfahrungsangebot "Tanz und Ausdruck" teilnehmen.

Im März findet mit Laura Huber eine Lesung zur Buchmesse Leipzig in unserem Räumen statt.

Ende April startet zum ersten Mal unser Angebot „Begleitete Mahlzeiten“

Im Mai startet die vierte von uns betreute Selbsthilfegruppe. Wir erweitern unser Selbsthilfegruppenangebot auch auf eine Vormittagsgruppe.

Im Mai geht unsere neue überarbeitete Webseite online.

BEL Beratungszentrum Ess-Störungen Leipzig | Antonienstr. 15 · D-04229 Leipzig | Fon: 0341 / 256 990 77 | Fax: 0341 / 256 990 78 | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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